Grundlagen Devisenhandel

Mai 22nd, 2010 von Forextrader

Die FOREX (Devisenmarkt) ist größter Finanzmarkt und bietet damit größte Liquidität. Das tägliche Handelsvolumen beläuft sich auf 1,9 Billionen US-Dollar (Stand Mai 2006). Gerade in den “major crosses” lassen sich innerhalb kürzester Zeit sehr große Volumina bewegen. Dies ist ein ganz wesentlicher Vorteil für Marktteilnehmer, die größere Postionen sehr schnell bewegen müssen. Ein Fondsmanager, der einen klassischen Aktienfonds managt, benötigt für die Abwicklung größerer Transaktionen selbst bei hochkapitalisierten Aktien mehrere Wochen. Ein solches Problem hat ein im Devisenmarkt tätiger Hedgefunds definitiv nicht.

Enorme Hebelwirkung. Devisen werden auf Margin gehandelt. Deshalb bietet der Devisenhandel sehr hohe Hebelmöglichkeiten. Sie können mit einem relativ geringen Eigenkapitaleinsatz große Volumina bewegen. Anders ausgedrückt, der Hebel ermöglicht Ihnen an Devisenkursbewegungen überproportional zu profitieren. Bis zu 200er Hebel und mehr sind möglich. Das heißt, dass Sie mit einem Eigenkapitaleinsatz von 1.000 US-$ eine Devisenposition von 200.000 US-$ bewegen können. Für das Halten von Übernachtpositionen fallen Finanzierungsgebühren an, die sich an den Basiszinssätzen der einzelnen Währungen orientieren. Nicht dass beim Laien Mißverständnisse bzgl. der Bewertung dieser Finanzierungsgebühren auftreten. Auch Knock-Out-Produkte (Hebelzertifikate) beinhalten in ihrem Preis diese Finanzierungsgebühren. Wie bei allen gehebelten Tradingvehikeln sei aber auch hier sofort der Warnhinweis angebracht, dass die volle Hebelwirkung im realen Handel nicht voll ausgeschöpft werden sollte. Läuft der Trade nämlich gegen Sie, werden auch die Verluste gehebelt. Den effektiven Hebel justieren Sie über die Marginhinterlegung.

Profitieren an steigenden und fallenden Kursen gleichermaßen. Long und short. Hauptsache der Markt bewegt sich.

Präzise Orderausführung in Realtime. In der Regel ist die Order sofort mit dem Knopfdruck im Markt und ausgeführt. Devisenmärkte sind von der Effizienz mit denen der Futures vergleichbar. Es gibt sonst keine effizienteren Märkte. Insofern sind alle Facetten professionellen Tradings möglich. Angefangen von Scalptrading über Swingtrading bis hin zum Positionstrading.
Kein Gap-Risiko im Wochenverlauf. Devisen werden von Montag bis Freitag täglich 24 Stunden rund um die Uhr ohne Unterbrechung gehandelt. Es gibt keinen Tagesschlußkurs. Wenn Sie mögen, handeln Sie auch nachts.

Harter Wettbewerb unter den FOREX-Brokern führt dazu, dass sehr geringe oder meist gar keine Kommissionen und Gebühren pro Trade anfallen. Market Maker und Broker verdienen hauptsächlich am Spread.

Viele FOREX-Broker bieten dem Kunden die Möglichkeit, zunächst ein Demo-Konto zu eröffnen. Mit diesem Demo-Konto kann der Devisenhandel simuliert werden. Der Kunde bekommt ein Gefühl für die Eigenart dieses Handels und lernt Vorteile und mögliche Schwierigkeiten kennen.

Die meisten FOREX-Broker bieten die Eröffnung von Small- oder Mini-Accounts an. Es handelt sich um Konten mit einer relativ geringen Mindesteinlage. Die Mindesteinlage beträgt in der Regel zwischen 1.000 und 5.000 US-$.

Die Vorteile des direkten Devisenhandels liegen auf der Hand. Aufgrund der enormen Liquidität an der FOREX lassen sich innerhalb kürzester Zeit sehr hohe Volumina bewegen. Eine sehr schnelle Orderausführung ist gewährleistet. Transaktionen werden in der Regel in Realtime ausgeführt. Es läßt sich an fallenden und steigenden Kursen profitieren und durch den Handel auf Margin sind extrem hohe Hebelmöglichkeiten gegeben. Mit geringem Kapitaleinsatz lassen sich demzufolge größere Volumina bewegen. Es gibt im Wochenverlauf kein Gap-Risiko, da der Devisenhandel von Montag bis Freitag rund um die Uhr ohne Unterbrechung handeln.
Zu beachten ist, dass das Repertoir der zu handelnden Devisenpaare recht überschaubar ist und dass das charttechnische Trading von Devisen sich schwierig gestaltet. Ähnlich wie im FDAX wimmelt es bei den Currencies nur so von charttechnischen Fallen.

Bei der Wahl eines Market Makers bzw. Brokers für den Devisenhandel gilt es Folgendes zu beachten.
Wo ist der Sitz des Brokers? Wie und wo sind die Einlagen gesichert? Wie stabil läuft die Trading Software? Wie komfortabel ist die Trading Software? Wieviele Währungspaare werden zum Handel angeboten? Wie sind die Spreads? Werden Spreads konstant (fest) gehalten? Letzteres ist ein ganz wichtiger Punkt. Ist der FOREX Broker direkt als Market Maker aktiv oder werden die Orders an einen anderen Market Maker weitergeleitet? Letzteres wäre inakzeptabel u.a. wegen klar langsamerer Orderausführung und Ausführung zu schlechteren Preisen.

Umsatzvolumen
Alles US-Dollar oder was? Diese an eine deutsche Jogurt-Werbung angelehnte Frage ist durchaus berechtigt. Schließlich dominiert der US-Dollar (ISO-Kürzel: USD) den Devisenhandel. Heute werden etwa 65 Prozent aller Devisenmarkt-Transaktionen in USD abgerechnet. Und der Markt ist riesig: Weltweit werden täglich Devisen im Volumen von etwa 1.800 Milliarden USD gehandelt. Bei rund 260 Handelstagen im Jahr ergibt sich eine gigantische Summe von 468.000 Milliarden USD. Im Vergleich dazu betrug das amerikanische Bruttoinlandsprodukt in 2003 nur 11.000 Milliarden USD. Wie eine Karawane machen sich die Händler innerhalb von 24 Stunden in Sydney auf, um über Tokio/Singapur nach Frankfurt/ London und New York sowie der amerikanischen Westküste schließlich wieder in Sydney zu landen. Dabei ist die Reise rund um den Globus nur einen Mausklick entfernt, sind sie doch mit ihren Rechnern in den hoch technisierten und stark vernetzten Trading-Systemen in jedem Moment am Markt präsent. Durch so genannte “Overnight-Orders” besteht die Möglichkeit, bei Veränderungen am Devisenmarkt in der Nacht, umgehend mit entsprechenden Käufen oder Verkäufen zu reagieren. Zentral- und Geschäftsbanken, Großkonzerne, Fonds, Versicherungen und andere Finanzintermediäre sowie millionenschwere Spekulanten sind die Marktteilnehmer. Da sich der Devisenhandel über die gesamte Welt erstreckt, entzieht er sich ähnlich des Internets weitgehend der Kontrolle einzelner Staaten. Es herrscht der so genannte Freiverkehrshandel.

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Pips und Spread

Mai 22nd, 2010 von Forextrader

Unter einem Spread versteht man die Spanne zwischen dem Ankaufs- und dem Verkaufskurs. Der Ankaufskurs liegt üblicherweise über dem Verkaufskurs. Auf diese Weise verdient der Broker seine Kommission, denn im Gegensatz zu Wertpapierbrokern verzichten Forexbroker häufig auf eine gesonderte Gebühr. Der Spread bleibt meist auf dem selben Niveau, so erhält der Vermittler bei jeder Transaktion einen bestimmten Geldbetrag, der von der Höhe des abgewickelten Geschäfts abhängig ist.

Der Spread wird meist in sog. Pips gemessen. Der Pip (percentage in point) ist die letzte Dezimalstelle bei der üblichen Notierung eines Währungspaares. Im Falle einer Euro/US-Dollar-Notierung ist es die vierte Stelle hinter dem Komma. Die Differenz zwischen 1,4001 und 1,4002 ist also ein Pip. Auch für die Angabe von Gewinnen und Verlusten wird dieser Begriff verwendet wenn diese Werte unabhängig vom eingesetzten Kapital angegeben werden sollen.

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Forexbroker

Mai 22nd, 2010 von Forextrader

Die meisten Devisenhändler und Forextrader nutzen einen Broker, um ihre Forex Transaktionen zu tätigen. Die geläufigsten Bezeichnungen hierfür sind: Forexbroker, Devisenbroker, aber auch Währungsbroker.

Was nun genau ist nun ein Forexbroker?
Ein Forex- oder Devisenbroker ist eine Person oder eine Gesellschaft, die Kauf- und Verkaufsaufträge eines Forextraders ausführt. Forexbroker verdienen Geld, indem sie eine Provision für ihre Dienstleistungen berechnen, beim Devisenhandel ist dies der Spread (Kursunterschied zwischen Kauf- und Verkaufskurs).

Wissenswertes über Devisenbroker
Ein Devisenbroker muss einer großen Finanzeinrichtung wie einer Bank angeschlossen sein, um das für den Marginhandel notwendige Kapital zur Verfügung stellen zu können. Bevor man mit dem Devisenhandel beginnen kann, muss man ein Konto bei einem Forexbroker eröffnen. Dabei hat man eine große Auswahl. Achten Sie vor allem auf die Spreads und überzeugen Sie sich vorab von den Leistungen des Forex Brokers durch ein Testkonto (welches im im Bereich des Forexbroking zumeist als Demokonto bezeichnet wird). Das Forex-Testkonto wird von vielen Brokern angeboten, sie können dort schon mal alle Funktionen testen und teilweise auch mit Spielgeld unter realen Bedingungen ihr Geschick für den Forexhandel überprüfen.

Kundenservice und Sicherheit sind ein wichtiges Kriterium bei der Devisen Brokersuche. Ebenso wichtig ist aber eine schnelle Ausführung Ihrer Aufträge. Achten Sie darauf, dass eine automatische Ausführung angeboten wird und klare Regeln bei stärker werdenden Kursschwankungen vorgegeben sind (Währungsbroker vergrößern häufig Ihre Spreads bei größeren Kursbewegungen).

Danach sollten Sie sich über weitere Gebühren erkundigen, wie etwa über den Preis für Überweisungen und sonstige Kosten (zum Beispiel, ob der Versand von Kontoauszügen etwas kostet).

Erkundigen Sie sich auch über die Marginregeln. Diese können für verschiedene Währungen unterschiedlich sein, manchmal ändern Sie sich häufig. Oft hängt die Margin auch vom gewählten Kontotyp ab.

Das Handelssystem ist für den Forextrader sehr wichtig, die Devisenbroker setzen hier verschiedenste Systeme ein. Testen sie vorab Demozugänge, die einige Broker anbieten. Wichtig sind hierbei die Zuverlässigkeit und auch eine schnelle Bedienbarkeit. Diese Handelssoftware sollte einen vollautomatischen Handel ermöglichen und auch Charts darstellen können. Desto mehr sich ein System erweitern lässt, desto mehr kann es an Ihre Bedürfnisse angepasst werden.

Andere wichtige Informationen, die man vorab einholen sollte: Ob Zinsgutschriften für Kontoguthaben vergütet werden, ein Kontominimum erforderlich ist, welche Devisen man beim Broker handeln kann und natürlich auch, ob die Einlagen der Kunden beim Forexbroker versichert sind.

Kontaktieren Sie uns falls sie sich unsicher sind, denn wir sind ihnen gerne behilflich bei der Auswahl eines Forexbrokers:

*(kennzeichnet erforderliches Eingabefeld)

Unterstützt von Fast Secure Contact Form

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Allgemeines zum Forextrading

Mai 22nd, 2010 von Forextrader

Jeder der sich mit Trading auseinandersetzt, wird früher oder später auf die Begriffe Forex und Spotmarkt sowie Interbankenhandel stoßen. Warum sollte nun „Jeder“ den Forexmarkt traden? Das ist natürlich Unfug, nicht jeder, aber jedoch sollte ein jeder angehende Trader sich die Möglichkeiten welche das Forextraden bietet einmal genauer anschauen. In der Regel wird derjenige welcher bisher nur deutsche Aktien- und Future-Broker kennt und gewohnt ist, staunen über die Möglichkeiten welche sich im Forexmarkt sowie den ihn umgebenenden Support bieten.

Was ist Forex bzw. Interbankenhandel überhaupt? Forex selbst ist ein Kunstwort und bedeutet nichts anderes als For Ex, d.h. Wechselbörse wie man diese im Ausland an jedem Flughafen sieht. Früher war der Handel von Währungen den Banken vorbehalten, daher auch der Begriff des Interbankenmarktes. Mittlerweile kann jedoch ein jeder der es möchte an dieser Börse über einen Forexbroker oder einen ECN handeln.
Einer der offensichtlichsten Unterschiede zu den klassischen europäischen und amerikanischen Aktien- und Futuremärkten ist die 24 Stunden Handelbarkeit der am Forex gehandelten Währungen, der sogenannten Pairs. Der Spotmarkt ist von Sonntagnacht bis Freitagnacht rund um die Uhr offen und somit tradebar. Gehandelt werden ca. 19 Pairs, theoretisch rund um die Uhr, wobei man beachten muss, dass in den europäischen Nachtstunden die Europäischen Pairs, der EUR/GBP oder der EUR/CHF ein geringeres Handelsvolumen als tagsüber habe. Bei den asiatischen und den „Down Under“ Pairs ist dies sodann umgekehrt. Das wiederum ist für den Trader ein herausragender Vorteil, da es zum einen anders als in Aktien und Futurmarkten es kein allmorgendliches Gap gibt, welches für eingegangen Tradingpostionen immer ein Risiko darstellt, da es unter Umständen größer als der gesetzte Stop-Loss sein kann und es dem Forextrader ermöglicht auch am abend und in der Nacht zu traden und Positionen zu eröffnen und zu schließen, während Aktien- und Futurebörsen schon geschlossen haben.
Somit eignet sich der Forexmarkt und das Forextrading schon aus dem zeitlichen Aspekt für all diejenigen, welche noch nicht den Schritt zum Fulltimetrader gewagt haben. Hier könne sie problemlos in den Abendstunden ihr Trading durchführen können und im Zweifel auch in gewinnträchtigen Positionen über Nacht bleiben, da kein Morning-Gap befürchtet werden muss und somit eine Position mittels Stop-Loss, Trailingstop und/oder Takeprofit auch ohne das der Trader vor dem PC sitzen muss laufen gelassen werden kann.

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