Eine Einleitung zum Gebrauch von Metatrader 4

März 20th, 2012 von Forextrader

Egal ob Sie ein neuer Händler bei Forex sind, oder ein erfahrener Händler sind, der eine neue Forex Handelsplattform ausprobieren möchte, ist es sehr hilfreich die Plattform, die Sie ausprobieren möchten zu verstehen, bevor Sie versuchen sie zu nutzen. Forex Händler müssen jeden Zentimeter der Forex Handelsplattform, die sie nutzen, kennen um den Währungsmarkt zu verstehen und profitable Entscheidungen für den Handel treffen zu können.

Es besteht die Möglichkeit auf dem Forex Markt, mit ein wenig Hilfe von Online-Experten wie man das Handeln aufbauen kann, erfolgreich zu handeln. Es gibt eine Reihe von Anleitungen auf den Forex Broker Webseiten, ebenso wie hilfreiche Übungen um Ihnen alle Features vorzustellen, die Sie kennen müssen um schnellstens mit dem Handeln anzufangen. Wenn Sie Ihre Forex oder Devisenhandelplattform vollständig verstehen und sich mit den Features anfreunden, wird es Ihnen leichter fallen Trends zu erkennen und vorherzusehen wo sie enden, um sicher zu stellen, dass Sie eine größere Chance auf Handelsprofit haben.

Metatrader 4 ist eine beliebte Forex Handelsplattform, die von Forex-Händlern weltweit genutzt wird. Wenn Sie die Handelsplattform öffnen, können Sie vier Hauptflächen klar sehen. Die berühmteste von denen ist die Tabellenfläche, wo Sie die Trends und Bewegungen auf dem Markt verfolgen können. Zweitens, gibt es eine Markt-Beobachtungs-Fläche. Hier werden die Währungspaare angezeigt, wie auch die Kauf- und Verkaufspreise, die im Rahmen Ihrer aktiven Datenzufuhr auftauchen werden, während sie sich ändern. Drittens, gibt es die Navigationsfläche, die eine Liste ihrer verschiedenen Konten, Indikatoren, Expertenberater und Skripten umfasst. Sie können diese Funktionen nutzen, um durch die Plattform zu steuern. Zu letzt, ermöglicht Ihnen die Datensektion Ihren Kontostand, Handel und andere jüngste Kontoaktivitäten einzusehen.

Die Bildzeichen, die oben auf Ihren Tabellen sind, sind Hinweisbildzeichen, die es Ihnen ermöglichen das Aussehen Ihrer Plattform einzustellen. Von Rastern zum Vergrößern oder Verkleinern, wie auch dem Aussehen von Säulen und Kerzenständern, können die Einstellungen geändert werden, um sich Ihren persönlichen Handelsbräuchen und Strategien anzupassen. Zum Beispiel können Sie die Bull und Bear Kerzenfarbe ändern um ein klareres Lesen der Trends zu ermöglichen. Ähnliches gilt für Punkte die zur selben Zeit geöffnet und geschlossen wurden, denen Sie verschiedene Farben zuordnen können um Sie zu sehen. Welchen Händlerstil Sie bei Forex auch haben mögen, Metatrader 4 kann dafür sorgen, dass er sich den Bedürfnissen von allen Händlern anpasst.

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Bid & Ask kurz erklärt

Mai 25th, 2010 von Forextrader

Für die Kurse im Devisenhandel, welche grundsätzlich bis zur vierten Stelle hinter dem Komma aufgeführt sind, werden immer zwei Kurse notiert. Dies sind einmal die Kaufkurse, welche als Ask bezeichnet und dann die Verkaufskurse, welche als Bid bezeichnet werden. Wobei grundsätzlich der Kaufkurs einer Währung immer etwas höher ist, als der Verkaufskurs. Der Unterschied zwischen diesen Kursen ist der so genannte Spread, welcher in Pips angegeben wird. Dies ist der Wert nach der vierten Kommastelle eines Kurses, die kleinste Einheit, um die sich eine Währung ändern kann.

Die Differenz zwischen Ask und Bid ist der Gewinn des Brokers. Im Allgemeinen unterscheiden sich Ask und Bid um 2-3 Pips. Außer dieser Differenz werden beim Währungshandel keine weiteren Gebühren erhoben. Wenn ein Kunde bei seinen Transaktionen Gewinne erzielen will, dann muss der Bid der Währung, die er wieder verkauft, höher sein, als es der Ask war, erst dann kommt er in die Gewinnzone.

Der Kunde bildet somit automatisch entweder Short- oder Longpositionen. Wenn der Trader long ist und das Währungsverhältnis gegenüber dem Kaufkurs steigt, verdient der Trader Geld und im umgekehrten Fall verliert er Geld. Ist der Trader hingegen short, dann verliert er sein Geld, wenn der Kurs steigt, und gewinnt Geld, wenn der Kurs weiter fällt.

Zum besseren Verständnis lässt sich das auch so beschreiben:
Der Trader ist long und der Kurs der vorderen Währung im Währungspaar steigt, dann verdient er Geld, fällt der Kurs, dann verliert er Geld. Ist der Trader short, verhält es sich entgegengesetzt. Steigt der Kurs der vorderen Währung im Paar, verliert der Trader Geld, fällt der Kurs gewinnt er Geld.

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Margin

Mai 25th, 2010 von Forextrader

So funktioniert der Marginhandel
Da der Erfolg des Devisenhandels sehr eng mit dem Marginhandel (auch als Margenhandel bezeichnet, verknüpft ist, erklären wir diesen hier in kurzen Worten. Denn ohne Margin wäre der Handel von Forex außerhalb jeder Reichweite des durchschnittlichen Kapitalanlegers. Was genau ist nun Margin und wie funktioniert es?

Durch Einsatz der Margin kann der Forextrader, große Beträge einer Währung mit einer relativ kleinen Anzahlung handeln. Mit der Eröffnung eines Forex Marginkontos lann der Kunden, Geld vom Makler leihen, um Währungsmengen zu erwerben, die gewöhnlich $100.000 wert sind. Das geliehene Geld ergibt einen enormen Hebel auf den eigentlichen Einsatz. Der Hebel wird gewöhnlich durch ein Verhältnis ausgedrückt – ein Hebel 100:1 bedeutet, dass sie 100 mal soviel wie Sie eingezahlt haben handeln können.
Mit einem Forex Standardkonto (1% Margin) lassen sich somit $100.000 mit einem Einsatz von $1000 handeln. Der Devisenhandel auf Margin vergrößert sowohl Gewinne als auch Verluste, und die Gefahr besteht mehr zu verlieren, als man ursprünglich eingesetzt hat. Mit dem richtigen Schutz können Verluste aber beschränkt werden und die Forex Broker werden gewöhnlich Transaktionen so begrenzen, dass die Margin nicht überschritten wird.

Vorteile der Margin beim Währungshandel
Wie oben schon erwähnt wurde, auf Margin zu handeln, erhöht die Kaufkraft und damit auch das Möglichkeit für höhere Gewinne.
Devisen werden in viel kleineren Einheiten getauscht als Bargeld. Der Amerikanische Dollar wird, zum Beispiel, in Einheiten bis zu 4 dezimal Stellen gehandelt. Anstatt von Sortenkursen (bei Bargeldwechsel) von beispielsweise $1,42 werden Notierungen als $1,4256 angegeben. Die kleinste Einheit beim Währungshandel wird Pip genannt, bei einem Handel mit $100.000, ist jeder Pip des Lots $10 wert.
Wenn sich der Kurs des US-Dollars von 1,4256 auf 1,4356 ändert, ergibt sich eine Differenz von 100 Pips, der einen Gewinn von $1000 bedeutet. Ohne Margin, wenn Sie $1000 der Währung halten, bedeutet eine Preisänderung von 1,4256 bis 1,4356 nur einen Unterschied von $10.
Das bedeutet die Forex Margin erhöht das Gewinnpotenzial um einen enormen Faktor.

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Leverage

Mai 22nd, 2010 von Forextrader

Leverage (engl. für “Hebelwirkung”)

Wie im Kapitel über Margin schon erwähnt wurde, wird am Forex Markt mit geliehenem Kapital gehandelt. Hierfür muss ein gewisser Betrag als Sicherheitsleistung hinterlegt werden.
Diese Summe kann entweder als Prozentsatz oder als Verhältnis (wie bei Leverage) angegeben werden.

Hierfür nun die genauere Erklärung:
Bei einer maximalen Leverage von 100:1 (dies ist gleichbedeutend mit einer minimalen Marginanforderung von 1%) bedeutet dies, dass sie eine 100.000 Euro Position mit 1000 Euro handeln können. Wäre die maximale Leverage von 200:1 (0,5% Margin) brauchen Sie für die gleiche Position 500 Euro Sicherheitsleistung, bei 400:1 (0,25% Margin) sogar nur 250 Euro.
Die maximal verwendbare Leverage ist abhängig von Ihrem Forexbroker und wie viel Sie beim Forextrading riskieren wollen.
Allgemein kann man jedoch sagen, dass es mit sehr hohem Risiko verbunden ist, eine hohe Leverage zu verwenden. Besonders zu Beginn der Forextrader-Karriere sollte man sich des Risikos bewusst sein, welches hohe Leverage mit sich bringen kann.

Hier nun ein Beispiel für Leverage:
Sie haben ein Kontoguthaben von 10.100 Euro, die minimalen Marginanforderungen betragen 1%, was also einer maximalen Leverage von 100:1 entspricht. Sie könnten also mit ihrem Kontoguthaben eine 1.000.000 Euro Position handeln (was tatsächlich ein Hebelgrad von 100:1 wäre), würden aber in diesem Fall 10.000 Euro als Margin benötigen und somit nur 100 Euro freie Margin mehr haben um mögliche Verluste abzufangen. Selbst wenn die Position nur kurzfristig gegen Sie (also nicht in die geplante Richtung) laufen würde (was auch bei korrekter Markteinschätzung durchaus geschehen kann), würde ein Margin Call ausgelöst und ihre Position würde vom Broker geschlossen werden.
In diesem Beispiel besteht die Gefahr besonders darin, dass man leicht vergisst, dass die kleinste mögliche Bewegung (1 Pip) bei einer Position dieser Grösse (1.000.000 Euro) bereits ca. 100 Euro wert ist und Bewegungen von mehreren Pips in wenigen Sekunden nicht ungewöhnlich sind. Daher ist es extrem riskant, die maximale Leverage zu verwenden, also keine freie Margin zu haben.

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Grundlagen Devisenhandel

Mai 22nd, 2010 von Forextrader

Die FOREX (Devisenmarkt) ist größter Finanzmarkt und bietet damit größte Liquidität. Das tägliche Handelsvolumen beläuft sich auf 1,9 Billionen US-Dollar (Stand Mai 2006). Gerade in den “major crosses” lassen sich innerhalb kürzester Zeit sehr große Volumina bewegen. Dies ist ein ganz wesentlicher Vorteil für Marktteilnehmer, die größere Postionen sehr schnell bewegen müssen. Ein Fondsmanager, der einen klassischen Aktienfonds managt, benötigt für die Abwicklung größerer Transaktionen selbst bei hochkapitalisierten Aktien mehrere Wochen. Ein solches Problem hat ein im Devisenmarkt tätiger Hedgefunds definitiv nicht.

Enorme Hebelwirkung. Devisen werden auf Margin gehandelt. Deshalb bietet der Devisenhandel sehr hohe Hebelmöglichkeiten. Sie können mit einem relativ geringen Eigenkapitaleinsatz große Volumina bewegen. Anders ausgedrückt, der Hebel ermöglicht Ihnen an Devisenkursbewegungen überproportional zu profitieren. Bis zu 200er Hebel und mehr sind möglich. Das heißt, dass Sie mit einem Eigenkapitaleinsatz von 1.000 US-$ eine Devisenposition von 200.000 US-$ bewegen können. Für das Halten von Übernachtpositionen fallen Finanzierungsgebühren an, die sich an den Basiszinssätzen der einzelnen Währungen orientieren. Nicht dass beim Laien Mißverständnisse bzgl. der Bewertung dieser Finanzierungsgebühren auftreten. Auch Knock-Out-Produkte (Hebelzertifikate) beinhalten in ihrem Preis diese Finanzierungsgebühren. Wie bei allen gehebelten Tradingvehikeln sei aber auch hier sofort der Warnhinweis angebracht, dass die volle Hebelwirkung im realen Handel nicht voll ausgeschöpft werden sollte. Läuft der Trade nämlich gegen Sie, werden auch die Verluste gehebelt. Den effektiven Hebel justieren Sie über die Marginhinterlegung.

Profitieren an steigenden und fallenden Kursen gleichermaßen. Long und short. Hauptsache der Markt bewegt sich.

Präzise Orderausführung in Realtime. In der Regel ist die Order sofort mit dem Knopfdruck im Markt und ausgeführt. Devisenmärkte sind von der Effizienz mit denen der Futures vergleichbar. Es gibt sonst keine effizienteren Märkte. Insofern sind alle Facetten professionellen Tradings möglich. Angefangen von Scalptrading über Swingtrading bis hin zum Positionstrading.
Kein Gap-Risiko im Wochenverlauf. Devisen werden von Montag bis Freitag täglich 24 Stunden rund um die Uhr ohne Unterbrechung gehandelt. Es gibt keinen Tagesschlußkurs. Wenn Sie mögen, handeln Sie auch nachts.

Harter Wettbewerb unter den FOREX-Brokern führt dazu, dass sehr geringe oder meist gar keine Kommissionen und Gebühren pro Trade anfallen. Market Maker und Broker verdienen hauptsächlich am Spread.

Viele FOREX-Broker bieten dem Kunden die Möglichkeit, zunächst ein Demo-Konto zu eröffnen. Mit diesem Demo-Konto kann der Devisenhandel simuliert werden. Der Kunde bekommt ein Gefühl für die Eigenart dieses Handels und lernt Vorteile und mögliche Schwierigkeiten kennen.

Die meisten FOREX-Broker bieten die Eröffnung von Small- oder Mini-Accounts an. Es handelt sich um Konten mit einer relativ geringen Mindesteinlage. Die Mindesteinlage beträgt in der Regel zwischen 1.000 und 5.000 US-$.

Die Vorteile des direkten Devisenhandels liegen auf der Hand. Aufgrund der enormen Liquidität an der FOREX lassen sich innerhalb kürzester Zeit sehr hohe Volumina bewegen. Eine sehr schnelle Orderausführung ist gewährleistet. Transaktionen werden in der Regel in Realtime ausgeführt. Es läßt sich an fallenden und steigenden Kursen profitieren und durch den Handel auf Margin sind extrem hohe Hebelmöglichkeiten gegeben. Mit geringem Kapitaleinsatz lassen sich demzufolge größere Volumina bewegen. Es gibt im Wochenverlauf kein Gap-Risiko, da der Devisenhandel von Montag bis Freitag rund um die Uhr ohne Unterbrechung handeln.
Zu beachten ist, dass das Repertoir der zu handelnden Devisenpaare recht überschaubar ist und dass das charttechnische Trading von Devisen sich schwierig gestaltet. Ähnlich wie im FDAX wimmelt es bei den Currencies nur so von charttechnischen Fallen.

Bei der Wahl eines Market Makers bzw. Brokers für den Devisenhandel gilt es Folgendes zu beachten.
Wo ist der Sitz des Brokers? Wie und wo sind die Einlagen gesichert? Wie stabil läuft die Trading Software? Wie komfortabel ist die Trading Software? Wieviele Währungspaare werden zum Handel angeboten? Wie sind die Spreads? Werden Spreads konstant (fest) gehalten? Letzteres ist ein ganz wichtiger Punkt. Ist der FOREX Broker direkt als Market Maker aktiv oder werden die Orders an einen anderen Market Maker weitergeleitet? Letzteres wäre inakzeptabel u.a. wegen klar langsamerer Orderausführung und Ausführung zu schlechteren Preisen.

Umsatzvolumen
Alles US-Dollar oder was? Diese an eine deutsche Jogurt-Werbung angelehnte Frage ist durchaus berechtigt. Schließlich dominiert der US-Dollar (ISO-Kürzel: USD) den Devisenhandel. Heute werden etwa 65 Prozent aller Devisenmarkt-Transaktionen in USD abgerechnet. Und der Markt ist riesig: Weltweit werden täglich Devisen im Volumen von etwa 1.800 Milliarden USD gehandelt. Bei rund 260 Handelstagen im Jahr ergibt sich eine gigantische Summe von 468.000 Milliarden USD. Im Vergleich dazu betrug das amerikanische Bruttoinlandsprodukt in 2003 nur 11.000 Milliarden USD. Wie eine Karawane machen sich die Händler innerhalb von 24 Stunden in Sydney auf, um über Tokio/Singapur nach Frankfurt/ London und New York sowie der amerikanischen Westküste schließlich wieder in Sydney zu landen. Dabei ist die Reise rund um den Globus nur einen Mausklick entfernt, sind sie doch mit ihren Rechnern in den hoch technisierten und stark vernetzten Trading-Systemen in jedem Moment am Markt präsent. Durch so genannte “Overnight-Orders” besteht die Möglichkeit, bei Veränderungen am Devisenmarkt in der Nacht, umgehend mit entsprechenden Käufen oder Verkäufen zu reagieren. Zentral- und Geschäftsbanken, Großkonzerne, Fonds, Versicherungen und andere Finanzintermediäre sowie millionenschwere Spekulanten sind die Marktteilnehmer. Da sich der Devisenhandel über die gesamte Welt erstreckt, entzieht er sich ähnlich des Internets weitgehend der Kontrolle einzelner Staaten. Es herrscht der so genannte Freiverkehrshandel.

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Pips und Spread

Mai 22nd, 2010 von Forextrader

Unter einem Spread versteht man die Spanne zwischen dem Ankaufs- und dem Verkaufskurs. Der Ankaufskurs liegt üblicherweise über dem Verkaufskurs. Auf diese Weise verdient der Broker seine Kommission, denn im Gegensatz zu Wertpapierbrokern verzichten Forexbroker häufig auf eine gesonderte Gebühr. Der Spread bleibt meist auf dem selben Niveau, so erhält der Vermittler bei jeder Transaktion einen bestimmten Geldbetrag, der von der Höhe des abgewickelten Geschäfts abhängig ist.

Der Spread wird meist in sog. Pips gemessen. Der Pip (percentage in point) ist die letzte Dezimalstelle bei der üblichen Notierung eines Währungspaares. Im Falle einer Euro/US-Dollar-Notierung ist es die vierte Stelle hinter dem Komma. Die Differenz zwischen 1,4001 und 1,4002 ist also ein Pip. Auch für die Angabe von Gewinnen und Verlusten wird dieser Begriff verwendet wenn diese Werte unabhängig vom eingesetzten Kapital angegeben werden sollen.

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Allgemeines zum Forextrading

Mai 22nd, 2010 von Forextrader

Jeder der sich mit Trading auseinandersetzt, wird früher oder später auf die Begriffe Forex und Spotmarkt sowie Interbankenhandel stoßen. Warum sollte nun „Jeder“ den Forexmarkt traden? Das ist natürlich Unfug, nicht jeder, aber jedoch sollte ein jeder angehende Trader sich die Möglichkeiten welche das Forextraden bietet einmal genauer anschauen. In der Regel wird derjenige welcher bisher nur deutsche Aktien- und Future-Broker kennt und gewohnt ist, staunen über die Möglichkeiten welche sich im Forexmarkt sowie den ihn umgebenenden Support bieten.

Was ist Forex bzw. Interbankenhandel überhaupt? Forex selbst ist ein Kunstwort und bedeutet nichts anderes als For Ex, d.h. Wechselbörse wie man diese im Ausland an jedem Flughafen sieht. Früher war der Handel von Währungen den Banken vorbehalten, daher auch der Begriff des Interbankenmarktes. Mittlerweile kann jedoch ein jeder der es möchte an dieser Börse über einen Forexbroker oder einen ECN handeln.
Einer der offensichtlichsten Unterschiede zu den klassischen europäischen und amerikanischen Aktien- und Futuremärkten ist die 24 Stunden Handelbarkeit der am Forex gehandelten Währungen, der sogenannten Pairs. Der Spotmarkt ist von Sonntagnacht bis Freitagnacht rund um die Uhr offen und somit tradebar. Gehandelt werden ca. 19 Pairs, theoretisch rund um die Uhr, wobei man beachten muss, dass in den europäischen Nachtstunden die Europäischen Pairs, der EUR/GBP oder der EUR/CHF ein geringeres Handelsvolumen als tagsüber habe. Bei den asiatischen und den „Down Under“ Pairs ist dies sodann umgekehrt. Das wiederum ist für den Trader ein herausragender Vorteil, da es zum einen anders als in Aktien und Futurmarkten es kein allmorgendliches Gap gibt, welches für eingegangen Tradingpostionen immer ein Risiko darstellt, da es unter Umständen größer als der gesetzte Stop-Loss sein kann und es dem Forextrader ermöglicht auch am abend und in der Nacht zu traden und Positionen zu eröffnen und zu schließen, während Aktien- und Futurebörsen schon geschlossen haben.
Somit eignet sich der Forexmarkt und das Forextrading schon aus dem zeitlichen Aspekt für all diejenigen, welche noch nicht den Schritt zum Fulltimetrader gewagt haben. Hier könne sie problemlos in den Abendstunden ihr Trading durchführen können und im Zweifel auch in gewinnträchtigen Positionen über Nacht bleiben, da kein Morning-Gap befürchtet werden muss und somit eine Position mittels Stop-Loss, Trailingstop und/oder Takeprofit auch ohne das der Trader vor dem PC sitzen muss laufen gelassen werden kann.

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